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HP Converged Infrastructure – Ein Fundament zur Next-Generation IT-Architektur

20.4.2010 – 15:30 bis 16:15 Uhr – VIP Lounge
Sprecher: Klaus Rumsauer / Hewlett-Packard GmbH (mbuf-Mitglied)

Vor kleinem, aber interessierten Publikum stellte als letzter Vortragender Klaus Rumsauer, Direktor der Enterprise Server & Storage Business Unit bei HP Deutschland, die HP Converged Infrastructure vor. Sie repräsentiert die umfangreiche Arbeit, die von HP in den letzten Jahren geleistet wurde, um die IT-Architektur der Zukunft zu definieren und in Lösungen einfließen zu lassen. Aufgabe der Converged Infrastructure ist es, die IT-Ressourcen bestmöglich den Geschäftsprozessen anzupassen.

Vor dem Hintergrund der logistischen Probleme durch den Vulkanausbruch unterstrich er die Notwendigkeit für Unternehmen, in einer hochvernetzten Welt flexibel zu bleiben und schnellstmöglich zu agieren. Dementsprechend geht der Trend gerade bei der IT von „festverdrahteten“ zu virtualisierten, gepoolten Lösungen. Diese Evolution wird jedoch durch eine vorhandene, historisch gewachsene Struktur gebremst – hier binden Betrieb und Wartung von Legacy-Systemen oft 70% der Kapazitäten, während für Businessinnovationen nur 30% bleiben. „Dabei muss es“, so Rumsauer, „genau anders herum sein.“

Der Dozent stellte dar, wie IT-Bestellprozesse durch Automatisierung dramatisch verkürzt und vereinfacht werden können. Der Schlüssel hierzu ist ein Wechsel von Technologie- zu Bedarfsanfragen.

Die zugrunde liegende – und bei HP zunächst aufgrund eigener Anforderungen entwickelte – Architektur für das „Shared Service Management“-Modell berücksichtigt die Größen Storage, Server, Netzwerk, Energie und Kühlung sowie die Management-Software. Im weiteren Verlauf des Vortrags erläuterte Herr Rumsauer die einzelnen Ebenen der Lösung (HP Infrastructure Operating Environment, HP FlexFabric, Virtual Resource Pools, HP Data Center Smart Grid). Voraussetzung hierfür ist natürlich eine entsprechend konsequent virtualisierte Infrastruktur. Ein ausbalanciertes Kühlsystem mit zahlreichen Sensoren sorgt konsequenterweise dafür, dass auch bei der Kühlung nur dort Energie eingesetzt wird, wo sie benötigt wird.

Die Vorteile dieser „konvergenten“ Infrastruktur in einem konkreten Projekt: Verbesserte Produktivität, eine doppelt so gute Auslastung der Infrastrukturkapazitäten sowie eine drei Mal bessere Ausnutzung der Gebäudeenergieversorgung.

Die IT muss sich, so das Fazit, vom Infrastruktur- zum konsequenten Service-Provider wandeln, ihre Angebote vereinfachen und standardisieren – und auch der Kunde muss sich daran gewöhnen, keine Technologie, sondern Dienste zu ordern. Der Weg dorthin führt gegebenenfalls über Insellösungen und eine schrittweise Transformation existierender Umgebungen.

Klaus Rumsauer

[ Foto: Klaus Rumsauer ]Klaus Rumsauer ist bei HP Direktor der Enterprise Server & Storage Business Unit Deutschland.

Klaus Rumsauer begann 1990 als Service Engineer und Projektmanager bei DIGITAL Equipment. Nach vier Jahren Tätigkeit im Vertrieb und Produktmarketing für Client/Server-Lösungen wechselte Klaus Rumsauer zu Compaq Computer Deutschland. Hier leitete er am Anfang das Produktmanagement und übernahm später die Geschäftsverantwortung für die Industrie Standard Server. Im Zuge des HP/Compaq-Merger erweiterte sich seine Geschäftsverantwortung auf das komplette HP Server & Storage Portfolio. Heute vertritt er alle Server- und Storage-Produkte, Infrastruktur-Softwarelösungen sowie den Endkundenvertrieb, Reseller-Vertrieb und PreSales.

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Ergänzende Informationen:
Jahreskongress 2010: Übersicht
Jahreskongress 2010: Agenda
Jahreskongress 2010: Fotos