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Hier finden Sie archivierte Fotos und Digests der Vorträge vom Jahreskongress 2010.

Migrationskosten im Griff mit IT Commerce?

20.4.2010 – 09:50 bis 10:35 Uhr – Raum Brighton
Sprecher: Tom Kröger / Matrix42 AG (Microsoft Partner)

IT-Commerce ist die Integration und Automation von Webshop, Logistik und Service Desk. Im Vortrag von Tom Kröger, Senior Presales Consultant bei der Matrix42 AG, ging es darum, wie IT Commerce zu einer möglichst reibungslosen Migration zu Windows 7 genutzt werden kann.

Zunächst stellte Herr Kröger das Unternehmen Matrix 42 („Unsere Vision ist: Run IT as a business“) vor, das als Microsoft Gold Certified Partner seit 1992 die IT-Projekte von mehr als 1500 Kunden unterstützt hat. Er betonte, dass hierbei stets der Endanwender mit seinen Anforderungen im Vordergrund stehe.

IT-Commerce nach dem Selbstverständnis von Matrix42 soll es Endanwender ermöglichen, jederzeit und überall auf IT Services zuzugreifen. Hierzu bietet das Unternehmen integrierte und automatisierte Lösungen zur kompletten Auslieferung, Abwicklung und Abrechnung aller Serviceleistungen. Konkret wurde dieses Herangehen am Thema Windows 7-Migration und deren Herausforderungen dargestellt.

 [ Foto: mbuf Jahreskongress 2010 ] Tom Kröger analysierte hier zunächst die typischerweise bei einer Migration von Windows XP zu Windows 7 entstehenden Kosten (Prozesskosten, Hardwareupgrades, Softwareupdates/-austausch, technische Migration und Lizenzkosten). Er stellte dann die für eine sorgfältig geplante und durchgeführte Migration zu Windows 7 erforderlichen Zeiträume (bis zu 18 Monate von der Informationssammlung bis zum Rollout) dar.

Dargestellt wurden anschließend die Hardwareanforderungen und die entsprechenden Prüfkriterien (Mindesthardwareanforderungen, Verfügbarkeit von Treibern). Auch das Thema Virtualisierung wurde in diesem Zusammenhang angesprochen.

Im nächsten Schritt wurden die Softwaresituation betrachtet („In vielen Unternehmen gibt es Software-Wildwuchs“); hier bietet eine Migration natürlich auch die Chance, Altlasten über Bord zu werfen. Erörtert wurden auch verschiedene Gründe für Inkompatibilitäten und entsprechende Lösungsansätze.

Migration „on demand“

Bei der technischen Migration wurden verschiedene Softwareverteilungsmechanismen (Provisionierung) erörtert. Herr Kröger verwies auf die Notwendigkeit, Benutzern ihre spezifischen Voreinstellungen, Makros usw. nach der Migration möglichst schnell wieder zur Verfügung zu stellen, damit diese produktiv weiter arbeiten können. Ebenso sei an Notfallpläne und Desaster Recovery-Mechanismen zu denken. Als ein mögliches Migrationsszenario verwies Herr Kröger auf die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Migration durch den Anwender selbst bestimmen zu lassen.

In Hinblick auf die Lizenzkosten beschäftigte Herr Kröger sich mit der Frage nach der „richtigen“ Edition von Windows 7 und den sich durch eine Migration ergebenden Folgekosten. Hier wurde auf eine Lizenzbilanz als Möglichkeit zur Kostenreduktion verwiesen, denn natürlich ist es wenig sinnvoll, nicht genutzte Software teuer zu aktualisieren.

Herr Kröger stellte dann die Lösungen von Matrix42 (Empirum Inventory sowie Asset und Contract Management) vor, mit denen das Unternehmen seine Kunden beim der Analyse und Aktualisierung der Hardware vor der Windows 7-Migration unterstützt. Auch nicht genutzte Software oder inkompatible Software kann mit Service Management Tools von Matrix42 gefunden werden. Ebenso steht eine Lösung zum Fixing nicht Windows 7-kompatibler Produkte zur Verfügung. Auch die Werkzeuge für die größtenteils automatisierte Migration wurden kurz vorgestellt. Herr Kröger verwies auch hier nochmals auf die Möglichkeit, den Endanwender selber über den Zeitpunkt der Migration entscheiden zu lassen.

Im anschließenden Q&A beantwortete Herr Kröger Fragen zu den konkreten Vorteilen einer Migration mit Hilfe der Tools von Matrix42.

Tom Kröger

[ Foto: Tom Kröger ]Tom Kröger arbeitet seit neun Jahren für Matrix42 und ist seit zwei Jahren als Senior Presales Consultant für die technische Unterstützung des Vertriebes verantwortlich. Zuvor konnte er als Project Manager erfolgreich die Einführung der Matrix42-Produkte aus dem Bereich Service Management bei den Kunden von Matrix42 begleiten.

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Ergänzende Informationen:
Jahreskongress 2010: Übersicht
Jahreskongress 2010: Agenda
Jahreskongress 2010: Fotos